VerhaltenstherapieDie Verhaltenstherapie beruht auf Erkenntnissen der wissenschaftlichen Psychologie und der klinisch-psychologischen Forschung. Durch ihre Vielfalt bietet sie für die meisten psychischen Probleme und Störungen wirksame und wissenschaftlich abgesicherte Behandlungswege. Deshalb ist Verhaltenstherapie überall dort, wo psychische Probleme behandelt werden, weit verbreitet. |
Mit Hilfe von Verhaltenstherapie können beispielsweise depressive Störungen, Ängste, psychosomatische Beschwerden, Selbstunsicherheit, Persönlichkeitsprobleme, Impulskontrollstörungen, Ess-Störungen, Zwänge, Schlafstörungen sowie Lern- und Arbeitsstörungen erfolgreich behandelt werden. |
Finanzierung durch die KrankenkassenDie Verhaltenstherapie ist eine anerkannte Heilbehandlung. Die Kosten und die notwendigen diagnostischen Maßnahmen werden in vollem Umfang von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. |
Auch private Krankenkassen übernehmen die Therapiekosten im Umfang des jeweiligen Krankenversicherungsvertrages. |
Diagnostik und BeratungDer erste Schritt zu einer erfolgreichen Therapie ist immer eine möglichst genaue Diagnostik. Dabei geht es darum, die grundlegende Problematik des Patienten zu erkennen und daraus den passenden Behandlungsweg abzuleiten. Dies findet zunächst einmal im Gespräch statt. |
seine klinische Erfahrung sowie auf ergänzende diagnostische Maßnahmen, z.B. die Durchführung spezieller Untersuchungsverfahren in Fragebogenform. Bei bestimmten Erkrankungen und Problemlagen sind zusätzliche medizinische Informationen, etwa psychiatrisch-fachärztliche Befunde, in die psychotherapeutische Befunderstellung mit einzubeziehen. |
Einzel- und GruppentherapieTransparenz und Vertrauen, ein umfassendes Problemverständnis und die aktive Problembewältigung mit therapeutischer Hilfe, das sind die Säulen einer erfolgreichen Verhaltenstherapie. Jede Therapie ist individuell und sollte von einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Therapeut und Patient getragen sein.
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Als sehr wirksames Therapieverfahren in der Gruppe hat sich z.B. ein Training sozialer Kompetenz - auch Selbstsicherheitstraining genannt - erwiesen. Durch die gegenseitige Unterstützung in der Gruppe lernt man, sich in alltäglichen Situationen selbstsicher zu verhalten. Ebenfalls lassen sich z.B. bestimmte Angststörungen durch speziell zugeschnittene Gruppenangebote noch effektiver bewältigen.
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Therapie von AngststörungenAngststörungen sind sehr verbreitet, werden aber oft erst sehr spät diagnostiziert. Zu den gut voneinander unterscheidbaren Angststörungen zählen die im Folgenden aufgeführten Erkrankungen: Panikstörung Agoraphobie Soziale Phobie |
Generalisierte Angststörung Spezifische Phobien Auch andere psychische Erkrankungen können teilweise den Angsterkrankungen zugeordnet werden, z.B. posttraumatische Belastungsstörungen, Zwänge oder hypochondrische Störungen. Angststörungen lassen sich durch Verhaltenstherapie besonders gut behandeln. Zu den effektivsten Methoden gehören u.a. das gemeinsame Erarbeiten eines umfassenden Verständnisses der Angstsymptomatik, das Erlernen von wirkungsvollen Strategien der Selbstberuhigung und die so genannte Expositionstherapie, mit deren Hilfe man den Angst auslösenden Situationen und Reizen wieder mit voller persönlicher Kontrolle begegnen und Ängste dauerhaft überwinden kann. |
SelbstsicherheitstrainingDass man sich in bestimmten Situationen unsicher und weniger handlungsfähig fühlt, als man es sich wünscht, ist eine Erfahrung, die sicherlich jeder schon einmal gemacht hat. Wenn Schüchternheit oder Selbstunsicherheit jedoch das Leben zu weit einengen und behindern, können spezielle therapeutische Hilfen sinnvoll sein. |
Im Rahmen eines so genannten "Trainings sozialer Kompetenz" lernt man z.B., eigene Rechte und Interessen angemessen durchzusetzen, in Beziehungen gut zu kommunizieren oder auch Kontaktgespräche besser führen und entwickeln zu können. |
Der Weg in die TherapieUm eine Verhaltenstherapie zu beginnen, können Sie telefonisch ein Erstgespräch vereinbaren. Die Kosten für dieses Gespräche werden auf jeden Fall von der Krankenkasse übernommen. |
Eine Überweisung ist nicht notwendig, aber ggf. sinnvoll. Sie können hierdurch z.B. die Praxisgebühr sparen, sofern Sie im betreffenden Quartal bereits die Praxisgebühr entrichtet haben. |